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  • Langeweile?! In meinem Beruf gibt es das nicht…

    Geschrieben am | 20.06.2012 | Keine Kommentare

    DSCN4416Ich bin Andrea und arbeite bereits seit 28 Jahren als eine von 16 Physiotherapeuten im Kurzentrum Bad Hofgastein. Heute erzähle ich euch etwas aus unserem Leben als Therapeut. Unser Aufgabengebiet ist sehr vielseitig: wir betreuen Gäste aus allen Altersschichten (von 0 bis 99 Jahre), einzeln oder in Gruppen, in der Unterwassertherapie und der Heilgymnastik.

    Unser Arbeitstag beginnt um 7:00 Uhr. Gleich in der Früh überprüfe ich unseren Tagesplan und teile die Gäste in einen unserer zehn neuen, hellen Therapieräume ein. Sie wundern sich bestimmt warum ich in die „neuen“ Therapieräume schreibe, da es das Kurzentrum schon lange gibt. Von September 2011 bis November 2012 wurde das Kurzentrum Bad Hofgastein komplett renoviert und erscheint nun in neuem Glanz. Für uns Therapeuten ist es eine Freude in solch großen und hellen Therapieräumen zu arbeiten. Auch unsere Gäste sind begeistert! Nachdem ich gemeinsam mit meinen Kollegen den Gästen die jeweiligen Therapieräume zugeteilt habe, kann es schon losgehen! Im 30-Minuten Takt wechseln meine Gäste. Trotzdem habe ich für jeden einzelnen genügend Zeit um Fragen zu beantworten und mir individuelle Therapiemethoden zu überlegen. Besonders während der ersten Therapieeinheit eines Gastes verschaffe ich mir zuerst ein Gesamtbild und schaue mir unter anderem die Hautbeschaffung, den Rücken und die Muskelspannung genau an. Danach gehe ich auf das spezielle Krankheitsbild des Gastes ein und beschließe das weitere Vorgehen.

    Die kurze Pause zwischen den Behandlungen nütze ich gerne um mit Kollegen fachzusimpeln. Einmal pro Woche gibt es eine Besprechungsstunde, bei der wir uns in voll versammelter Runde beratschlagen und auch mit unseren Ärzten diskutieren können.

    An meinem Arbeitstag kommt keine Langeweile auf, dafür sorgen die verschiedensten Krankheitsbilder: Gehen üben mit Gästen mit neuem Hüftgelenk, Gleichgewichtsschulung für ältere Gäste, Ergometertraining in unserem therapeutischen Trainingsraum, Kraftaufbau nach Meniskusoperation und anderen Knieverletzungen. Speziell während der Fußball-Saison behandeln wir vermehrt Gäste mit Verletzungen am Knie. Besonders jetzt zur Zeit der Fußball EM merkt man, dass die Euphorie an diesem Sport steigt und auch die Hobby-Fußballer vollen Einsatz zeigen…

    Das sind natürlich nur einige Beispiele an Symptomen die wir täglich behandeln. Um die unterschiedlichen Beschwerden meiner Gäste möglichst effizient zu behandeln, verwende ich verschiedenste Trainingsgeräte. Neben einer „Standardausstattung“, zu der für mich Gymnastikbälle, Bänder, Stäbe, Wackelbretter, Hanteln, Fahrräder zählen, gibt es zusätzlich eine Gehstrecke mit verschiedenen Untergründen, eine Slackline, eine Ganganalyse und eine Kletterwand für das therapeutische Klettern. Die Kletterwand eignet sich besonders für Patienten mit Haltungsproblemen aller Art, da durch das Klettern die Stabilisierung der aufrechthaltenden Muskulatur gefördert werden kann.

    Rasch vergehen die Arbeitsstunden, und am Ende des Tages kann ich zufrieden sagen: heute habe ich wieder vielen Leuten geholfen!

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