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  • Das Wasser steht mir bis zum Hals!

    Geschrieben am | 22.08.2011 | Keine Kommentare

    Mann Wanne 300x200Keine Angst ich werde jetzt nicht einen Blog über Wirtschaftskrise, Bankenkrise oder sonstige Krise schreiben, sondern ganz im Gegenteil. Heute geht es um etwas entspannendes und gesundes – das Radon-Thermal-Wannenbad im Kurzentrum Bad Hofgastein. Allerdings das mit dem Wasser bis zum Hals stimmt.

    Aber beginnen wir am Anfang. Gastein ist als Kurort weltweit bekannt für sein Radon-Thermalwasser. Es ist eine einzigartige Kombination, die den Erfolg der Gasteiner Thermalkur ausmacht: das radonhältige Gasteiner Thermalwasser mit seiner natürlichen Wärme, die gesundheitsfördernde Höhenlage am Fuße der Hohen Tauern, viel Bewegung in guter Luft und nicht zuletzt die kompetente Betreuung durch Mediziner und Therapeuten. 

    Das Gasteiner Thermalwasser entspringt am Fuße des Graukogels aus 16 Quellen. Bad Hofgastein bezieht das Thermalwasser – 1 Mio. Liter pro Tag – aus der Elisabethquelle, es ist schwach mineralisiert und mit natürlichem Radon angereichert.

    Also nichts wie rein in ein Radon-Thermal-Wannenbad. Ein Schnupperbad ist übrigens ohne ärztliche Verordnung möglich. Wenn man mehr machen möchte ist ein Besuch bei einem Kurarzt notwendig, welcher dann auch die genaue Temperatur und die Verweildauer verordnet.

    Silvia Krainer – die in der Bäderabteilung arbeitet - hat mich genau über den Ablauf aufgeklärt. Wussten Sie, dass es eigene Spezialwannen sind in denen die Bäder durchgeführt werden? Nicht einfach nur eine Badewanne, diese Wanne enthält 480 Liter Thermalwasser pro Bad und es ist eine Art Sitzbadewanne in die man hineinsteigt. Natürlich ist jede Wanne abgetrennt von der nächsten damit die Privatsphäre gewahrt bleibt. Das Kurzentrum hat 12 Spezialwannen und verbraucht – nur für die Bäder –  im Jahr 14,4 Millionen Liter radonhaltiges Thermalwasser. Es werden 30.000 Wannenbäder jährlich an Gäste abgegeben. Das Thermalwasser hat eine Badetemperatur von 36 bis 38 °C und man bleibt zwischen 15 und 22 Minuten im Wasser, je nach Verodnung vom Kurarzt.

    Aber was passiert eigentlich im Körper?  Die Überwärmung des Körpers regt den Stoffwechselprozess an. Das im Thermalwasser gelöste Radon wird über die Haut und über die Atemwege in den Körper aufgenommen und wird nach kurzer Zeit wieder vollständig abgebaut. Das Radon stimuliert das Reparatursystem der Zellen. Durch die regelmäßigen Bäder wird das vegetative Nervensystem rhythmisiert. Der Radongehalt im Wasser beträgt (Wasser der Elisabethquelle Bad Gastein): 52 nCi/L. (Wasseranalyse)

    Ich muss zugeben, müde wird man schon von dem warmen Wasser aber dafür gibt es ja die Nachruhe. Ohne Dusche und Abtrocknen, nur im Badetuch eingehüllt und natürlich zugedeckt hat man eine Nachruhezeit von cirka 30 Minuten. Ich muss sagen, ein tolles Erlebnis.

    Mich interessiert natürlich auch noch für wen diese Behandlung empfehlenswert ist. Dr. Wolfgang Foisner, der medizinische Leiter des Kurzentrums, hat mir gesagt, dass Schmerzlinderung, Entzündungshemmung und Immunstabilisierung  die zentralen Wirkungen der Gasteiner Kurmittel sind und behandelt werden vor allem chronische Erkrankungen des Bewegungsapparates. Aber auch bei chronischen Atemwegs- und Hauterkrankungen zeigen sich sehr gute Erfolge. (Alle Indikationen)

     Also wie gesagt, wenn einem das Wasser bis zum Hals steht muss es einem nicht immer schlecht gehen!!

    Schnupperanwendung - Radon-Thermal-Wannenbad Eur 13,30! Anmeldung unter 06432/8293-200!

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