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  • Wie fit bin ich? Die Wahrheit weiss der Philipp.

    Geschrieben am | 01.10.2010 | Keine Kommentare

    skiasse6Ja wenn es so einfach wäre. Man muss schon was dafür tun um eine persönliche Fitnessanalyse zu erhalten, aber dafür kann man dann voll durchstarten. Also habe ich mich auf den Weg in die Sportmedizin gemacht und einen Termin mit Philipp Holleis vereinbart. Ewas mulmig war mir schon zumute, da es um meine Fitness nicht gerade gut steht. Vor allem macht mir der Stufentest sorgen, denn hier muss man wirklich an die Konditionsgrenze gehen.  Aber nach dem ersten Gespräch mit Philipp waren die Sorgen doch um einiges geringer. Wir haben uns auf eine Körperanalyse, einen Seitigkeitstest und einen Laktat-Stufentest auf dem Fahrrad geeinigt. Und schon ging es los.

    Um das ganze überhaupt machen zu können stand zuerst eine Eingangsuntersuchung bei Dr. Foisner auf dem Programm. Hier wird ein Ruhe EKG gemacht, der Blutdruck gemessen, eine orthopädische Untersuchung durchgeführt und die Familienanamnese besprochen um eventuelle Risikofaktoren ausschliessen zu können.

    Die Körperanalyse war kurz und schmerzlos. Jeweils 2 Elektroden an Arm- und Fußgelenken, kurz unter geringen Strom gestellt und schon gibt es genaue Rückschlüsse auf die Körperzusammensetzung.

    Etwas anstrengender wurde es dann beim Seitigkeitstest. Hier wird kurz gesagt festgestellt ob man links und rechts die selbe Kraft in den Beinen hat. Ich bin 10 Minuten auf dem Fahrrad gesessen und habe bei 60 Watt fest in die Pedale getreten. Durch eingebaute Kraftsensoren in den Pedalen wird genau festgestellt wo man mehr oder weniger Kraft hat.

    Aber mein persönlicher Showdown war dann der Stufentest. Immer noch mit ein bisschen Angst im Hinterkopf, dass ich vom Rad kippen könnte hat mich Philipp “verkabelt”. Zuerst die Elektroden für das EKG – hier wird die Herztätigkeit während der Belastung aufgezeichnet, dann die Blutdruckmanschette und zum Schluss der Vorbereitungen ein Stich ins Ohr um das Ruhelaktat zu bestimmen. Zur kurzen Erklärung, das Laktat ist ein Abfallprodukt des anaeroben Stoffwechsels und zeigt eigentlich den Trainingszustand an. Wenn zum Beispiel das Ruhelaktat sehr hoch ist, dann bedeutet es, dass man am Tag zuvor zuviel Sport gemacht hat und ein Test nicht sinnvoll wäre – bei mir allerdings keine Gefahr!!

    Unter dem Motto auf los gehts los habe ich mit einem lockeren Einfahren begonnen um mich auf die vereinbarte Trittfrequenz von 70-75 Umdrehungen pro Minute zu gewöhnen. Mein Start ist bei 25 Watt Widerstand und wird alle 2 Minuten um 25 Watt erhöht. Daher Stufentest, je mehr ausgefahrene Stufen – umso besser.  Vielleicht zur allgemeinen Information ÖSV-Skistars rund um Michael Walchhofer und Hans Grugger trainieren auch in der Sportmedizin der Alpentherme. Bei den ÖSV-Athlethen steht jedoch ein ganz anderes Protokoll auf dem Programm. Die Spitzensportler starten bei 80 Watt, wobei der Widerstand alle 4 Minuten um 40 Watt erhöht wird. Die Besten der Besten schaffen einen Spitzenwert um die 480 Watt. Aber davon lass ich mir den Mut auch nicht nehme und starte also mit meinen 25 Watt! Man sollte schon die Erschöpfungsgrenze erreichen, umso aussagekräftiger ist das Ergebnis. Nach jeder ausgefahrenen Stufe wird die Herzfrequenz gemessen und eine Blutprobe vom Ohr zu Laktatbestimmung genommen.

    Ich kann nur soviel sagen, ich bin an die Erschöpfungsgrenze gegangen und mit Motivationszurufen auf noch ein bisschen weiter. Aber es hat sich gelohnt. Philipp hat die ganzen Daten ausgewertet und mir ein maßgeschneidertes Programm zusammengestellt. Mein Trainingsplan für die kommenden Monate sieht 3x in der Woche 30-45 Minuten Bewegung (Radfahren, Laufen Walken) vor, in einem Pulsbereich zwischen 120 und 147 Herzschlägen pro Minute. Dazu noch Krafttraining im Fitness-Center um die Muskulatur zu stärken. Da sind die Jahresabos im Fitness-Center der Alpentherme genau richtig Jetzt heißt es nur mehr durchhalten und der Winter kann kommen!

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